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7000 v. Chr.
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Im Gebiet der heutigen Staaten Israel und Jordanien entstehen
die ersten festen Siedlungen (Jericho im Westjordanland ist wahrscheinlich
die älteste Stadt der Welt.)
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3100 v. Chr.
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Von der arabischen Halbinsel wandern semitische Volksstämme
ein. Das Gebiet ist wegen seiner Lage zwischen Asien und Afrika ein begehrtes
Streitobjekt zwischen den Hochkulturen in Ägypten und Mesopotamien.
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2000 v. Chr.
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Semitische Hebräer aus Mesopotamien lassen sich im Gebiet des
heutigen Israel und Jordanien nieder, wandern jedoch bald in Richtung Niltal
ab, wo sie versklavt werden.
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1300 v. Chr.
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Moses führt die Israeliten aus Ägypten, es folgt eine
40-jährige Wüstenwanderung bis zum Empfang der Zehn Gebote am Berg Sinai.
Danach lassen sich die Israeliten nieder.
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1020 v. Chr.
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Saul wird erster König von Israel.
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1006 v. Chr.
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König David macht Jerusalem zu seiner Hauptstadt, während
seiner Regierungszeit kann er seinen Machtbereich zeitweise bis nach Syrien
hinein ausdehnen.
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968 v. Chr.
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Salomo, der Sohn Davids, wird König. Er belegt das Volk mit hohen Steuern und zieht es zu
Zwangsarbeiten heran.
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928 v. Chr.
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Nach dem Tod Salomos kommt es wegen der hohen Steuerbelastung
zu schweren Unruhen. Das Land wird in Israel und Judäa geteilt.
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840 v. Chr.
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Israel wird den Assyrern (Mespotamien) tributpflichtig.
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722 v. Chr.
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Die Assyrer erobern Israel, weil König Hosea den
Tributzahlungen nicht mehr nachkommen will. Die Bevölkerung wird nach Syrien
und Mesopotamien verschleppt.
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669 v. Chr.
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Ägypten wird von den Assyrern erobert, kann die Assyrer aber
schließlich bis Mesopotamien zurückdrängen. Die Gebiete der heutigen Staaten
Israel, Jordanien, Syrien und Libanon stehen wieder unter ägyptischem
Einfluss.
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587 v. Chr.
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Nebukadnezar II. erobert Syrien und Palästina. Rund 40.000
Juden werden als Sklaven nach Babylon verschleppt.
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539 v. Chr.
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Der persische Achämenidenkönig Kyros II. erobert Babylon und
macht es einschließlich Palästina zur Provinz des Perserreiches.
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336 v. Chr.
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Alexander der Große erobert bis 323 fast das gesamte
Perserreich.
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323 v. Chr.
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Nach dem Tod Alexander des Großen übernimmt Ptolemäus die
Verwaltung Ägyptens, Palästinas und des südlichen Syrien.
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198 v. Chr.
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Der Seleukidenkönig Antiochos III. erobert das südliche Syrien
und Palästina.
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63 v. Chr.
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Die Römer erobern Jerusalem und innerhalb weniger Monate ganz
Palästina.
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37 v. Chr.
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Der mit Rom kooperierenden Herodes, ein Halbjude, wird König
von Judäa.
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6 n. Chr.
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Nach Herodes Tod wird sein Sohn Archelaos des Landes verwiesen
und durch ein römischen Präfekten ersetzt. Der Widerstand der Juden wächst.
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26 n. Chr.
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Pontius Pilatus wird von den Römern zum Präfekten von Judäa
ernannt.
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27 n. Chr.
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Jesus von Nazareth wird wegen seiner Predigten von den Juden
als Gotteslästerer und von den Römern als Rebell angesehen.
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30 n. Chr.
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Pontius Pilatus lässt Jesus von Nazareth in Jerusalem ans
Kreuz schlagen. Die zwölf Jünger Jesu führen Jesus Predigten fort. Die neue
Glaubensgemeinschaft, die die Bezeichnung „Christen“ erhält, hat bald
zahlreich Anhänger in Palästina und Syrien.
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64 n. Chr.
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Mit der Hinrichtung der ehemaligen Jünger Petrus und Paulus
und zahlreicher anderer Christen in Rom beginnt die Christenverfolgung.
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66 n. Chr.
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Die Juden rebellieren gegen die Römer. Der Aufstand endet 70
n. Chr. mit der Zerstörung Jerusalems und des Tempels (die Klagemauer, das
höchste jüdische Heiligtum, ist ein Überrest dieses Tempels). Zahlreiche
Juden werden als Sklaven verkauft.
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73 n. Chr.
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In der Felsenfestung Massada verschanzte Juden werden von Rom
belagert. Sie begehen Selbstmord, als die Lage aussichtslos wird.
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132 n. Chr.
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Als der römische Kaiser Hadrian den Hellenismus durchsetzen
will (u.a. soll die jüdische Beschneidung verboten werden), kommt es zum 2.
Aufstand. Die Rebellen können weite Teile Judäas zurückerobern.
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135 n. Chr.
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Römische Truppen unterwerfen die Juden erneut. Hadrian baut
Jerusalem im römischen Stil wieder auf. Er verbietet den Juden ihre Religion
und untersagt ihnen, Jerusalem zu betreten.
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313 n. Chr.
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Rom erkennt das Christentum an.
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395 n. Chr.
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Nach der Teilung des römischen Reiches wird die Provinz
„Vorderasien“ Teil des Oströmischen Reiches.
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614 n. Chr.
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Der Perserkönig Chosrau II. besetzt neben großen Teilen des
Oströmischen Reiches auch Jerusalem. Er gibt die Stadt den Juden zurück und
verschleppt 40.000 Christen nach Persien.
Bereits nach 3 Jahren gewinnt das Christentum in Jerusalem
wieder die Oberhand und verbannt die Juden erneut aus der Stadt.
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630 n. Chr.
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Den Byzantinern gelingt die Vertreibung der Perser aus
Palästina und Syrien.
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634 n. Chr.
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Die Araber erobern von Medina (Saudi-Arabien) aus ganz Syrien,
Palästina und Mesopotamien (bis 637, Ägypten (642) und bis zum Tod ihres
Kalifen Omar (644) nahezu das gesamte Perserreich.
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977 n. Chr.
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Die Fatimiden (schiitisch-islamisch) übernehmen die Macht in
Palästina.
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1076
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Suniitisch-islamische Seldschuken erobern Syrien und
Palästina. Sie liefern durch ihre Überfälle auf christliche Pilgerer den
Grund für die Kreuzzüge.
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1098
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Auf Wunsch von Papst Urban II. brechen christliche
Kreuzfahrerheere unter größten Strapazen nach Palästina auf. Sie unterwerfen
Antiochia und machen es zu einem christlichen Fürstentum.
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15.07.1099
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Nach einem Siegeszug entlang der Mittelmeerküste nehmen die
Kreuzfahrer Jerusalem ein und errichten das christliche Königreich Jerusalem.
Die Kreuzritter nehmen in rascher Folge auch noch die wichtigsten
Küstenstädte Palästinas und Syriens ein. Sie entstehen die Grafschaften
Edessa, Urfa und Tripolis. Versuche, weiter nach Osten oder Ägypten
vorzudringen, scheitern.
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1187
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Sultan Salah ad-Din mobilisiert die arabische Welt zum
Heiligen Krieg gegen die Kreuzfahrer und vertreibt sie aus Jerusalem und den
meisten Städten entlang der Mittelmeerküste.
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1187
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Im dritten Kreuzzug können die Kreuzritter die Insel Zypern,
Akko und einige Küstenstädte zurückgewinnen. Die Rückeroberung Jerusalems
scheitert.
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1192
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Richard Löwenherz und Salah ad-Din schließen einen
Waffenstillstand. Die Kreuzfahrer behalten die Küste. Jerusalem, Bethlehem und
Nazareth bleiben unter islamischer Herrschaft. Die Christen haben jedoch
Zugang zu den heiligen Stätten.
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1229
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Durch geschickte Verhandlung erlangt Friedrich II. einen
großen Teil Palästinas, Jerusalem, Bethlehem und Nazareth zurück. Er kehrt
dem Land jedoch kurz darauf den Rücken.
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1244
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Jerusalem geht an die türkisch-islamischen Seldschuken und
kann auch in den folgenden Kreuzzügen nicht zurückgewonnen werden.
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1258
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Mongolen verwüsten Vorderasien, können aber von den in Ägypten
herrschenden Mameluken aus Palästina und Syrien vertrieben werden.
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1268
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Die Mameluken erobern innerhalb weniger Jahre die meisten
Besitzungen der Kreuzfahrer. Diese geben sich nach der Einnahme von Akko
(1291) endgültig geschlagen und ziehen sich nach Zypern zurück.
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1400
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Die Mongolen verwüsten Vorderasien erneut und werden von den
Mameluken 1401 endgültig aus Syrien und Palästina vertrieben.
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1492
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Aus Spanien vertriebene Juden lassen sich in Palästina nieder.
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1516
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Das Osmanische Reich erobert Syrien und Palästina.
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ab 1600
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Während des langsamen Zerfalls des Osmanischen Reiches
versetzen arabische Beduinen die Bevölkerung durch Raubüberfälle in Angst und
Schrecken. Die Judenzentren Zfat, Tiberias, Haifa, Akko und Tyros erleben
einen neuen Aufschwung. Zahlreiche, in den letzten Jahrhunderten geflohene
Juden kehren nach Palästina zurück.
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1831
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Der Statthalter der Osmanen in Ägypten versucht Vorderasien zu
unterwerfen, muss sich aber, als die Franzosen ihn bei seinem Feldzug im
Stich lassen, wieder nach Ägypten
zurückziehen.
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1882
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Aufgrund des stetig wachsenden Antisemitismus in Europa kehren
zahlreiche Juden nach Palästina zurück. Die Städte, vor allem Jerusalem,
wachsen rapide an.
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1916
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Mit der Unterzeichnung des Waffenstillstandsvertrages nach dem
1. Weltkrieg verzichten die Osmanen auf alle Gebiete in Vorderasien.
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1920
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Bei der Aufteilung der arabischen Provinzen nach Ende des 1. Weltkrieges
wird Palästina zunächst Mandat des Völkerbundes, der es schließlich an
Großbritannien weitergibt, das den Zionisten in aller Welt den Beistand an
der „Bildung einer nationalen Heimstätte für das Volk“ in Palästina
versprochen hat.
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1921
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Die in Palästina lebenden Araber (ca. 90 % der Bevölkerung)
protestieren gegen die Durchführung der britischen Pläne.
Nach ersten gewalttätigen Überfällen auf jüdische Siedlungen,
trennt Großbritannien den größten Teil Palästinas unter dem Namen
„Transjordanien“ ab und setzt einen arabischen Verwalter ein. Juden ist das
Siedeln in diesem Territorium untersagt.
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1923
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Transjordanien wird zum selbständigen Emirat unter britischer
Verwaltung.
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1939
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Während des 3. Reiches steigt der Einwanderungsstrom europäischer
Juden rapide an. Großbritannien verfügt einen Einwanderungsstop und begrenzt
die Juden-Immigration auf 75.000 für die nächsten fünf Jahre. Eine erneute
Teilung des Landes lehnen Juden und Araber ab.
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1940
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Die britische Verwaltung regelt den Landerwerb für Juden und
Araber neu. Durch eine Trennung der Siedlungsgebiete beider Volksgruppen
erhofft man sich eine friedfertige Besiedelung Palästinas.
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1946
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Auch nach Ende des 2. Weltkrieges hebt Großbritannien den Einwanderungsstopp nicht auf. Jüdische
Untergrundorganisationen kämpfen gegen die britischen Mandatstruppen und
beginnen mit Terrorakten gegen die Araber.
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1947
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Großbritannien sieht sich der Situation in Palästina nicht
mehr gewachsen. Eine UN-Sonderkommission empfiehlt den Abzug der britischen
Truppen und die Teilung Palästinas.
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29.11.1947
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Die UNO-Vollversammlung stimmt einer erneuten Teilung
Palästinas in einen arabischen und einen jüdischen Staat zu. Die Juden sollen
den fruchtbaren Küstenstreifen bekommen, den Negev sowie einen Teil Galiläas.
Die Juden nehmen den Plan an, die Araber nicht, sie beginnen mit Anschlägen
auf jüdische Siedlungen.
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14.05.1948
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Letzte britische Truppen verlassen das Land. David Ben-Gurion proklamiert
in Tel Aviv-Jaffa den unabhängigen Staat Israel. Am gleichen Tag beginnt ein
Angriff Syriens, Libanons, Jordaniens, des Iraks und Ägyptens auf Israel.
Obwohl waffenmäßig unterlegen kann Israel den Angriff zurückschlagen und
sogar zusätzliche Gebiete erobern (Galiläa, Teile der Sinai-Halbinsel und
West-Jerusalem). Jordanien besetzt im Gegenzug die Israel zugesprochene
Westbank und die Altstadt von Jerusalem, Ägypten den Gaza-Streifen an der
Mittelmeerküste. Hunderttausende Juden fliehen aus arabischen Ländern und die
meisten Araber verlassen Israel.
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1949
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Israel schließt mit den arabischen Nachbarstaaten einen
Waffenstillstandsvertrag.
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1950
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Grenzverletzungen seitens der arabischen Staaten sind an der Tagesordnung.
Als Israel Jerusalem zu seiner Hauptstadt macht, rufen die arabischen Staaten
zu einem Handelsboykott gegen Israel auf, sperren den Suezkanal und den Golf
von Aqaba (mit der israelischen Hafenstadt Elat) für israelischen Schiffe.
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26.10.1956
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Israel kommt einem ägyptischen Angriff zuvor und besetzt mit
französischer und britischer Hilfe die gesamte Sinai-Halbinsel und den
Gaza-Streifen. Die Intervention wird von den USA und anderen westlichen
Nationen start kritisiert.
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1957
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Israel überlässt die besetzten Gebiete der UNO gegen die
Garantie der Zufahrt zur Hafenstadt Elat im Golf von Aqaba.
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Mai 1967
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Ägypten verbündet sich mit Syrien und Jordanien und blockiert
den Golf von Aqaba zum 2. Mal.
Mit Unterstützung (vor allem aus den USA) erobert Israel im
6-Tage-Krieg die Golanhöhen, erneut die Sinai-Halbinsel und das
Westjordanland mit der Altstadt von Jerusalem.
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1969
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Yasir Arafat wird Chef
der PLO, Golda Meir israelische Ministerpräsidentin.
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06.10.1973
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Am Jom-Kipur-Tag greifen arabische Truppen Israel erneut an.
Erneut können israelische Truppen die Angreifer zurückdrängen.
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1978
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Israel zieht seine Truppen aus dem Libanon zurück.
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26.03.1979
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Der ägyptische Präsident Anwar As-Sadat und er israelische
Ministerpräsident Menachem Begin unterzeichnen einen Friedensvertrag.
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07.07.1981
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Israel bombardiert ein irakisches Kernkraftwerk bei Bagdad, um
dem Irak die Möglichkeit zu nehmen, Atombomben herzustellen.
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Dezember 1981
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Israel erklärt die besetzten syrischen Golan-Höhen zu
israelischem Staatsgebiet.
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April 1982
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Israel zieht seine Truppen von der Siani-Halbinsel zurück.
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05.06.1982
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Israel beginnt einen Angriff auf die PLO in Libanon. Die PLO
zieht nach zweimonatiger Belagerung von Beirut ihre Truppen nach
UN-Vermittlung aus dem Libanon ab.
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05.08.1982
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Israels Truppen marschiert in Beirut ein.
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1983
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Israel zieht seine Truppen schrittweise aus dem Libanon ab.
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13.09.1983
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Arafat und Rabin unterzeichnen Verträge zur gegenseitigen
Anerkennung Israels und der PLO und die Gewährung der Teilautonomie für die
Palästinenser im Gazastreifen und in Jericho.
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Mai 1994
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Yasir Arafat verlässt sein tunesisches Exil. Der Amtssitz der
PLO befindet sich nun im Gazastreifen.
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26.10.1994
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Friedensvertrag zwischen Jordanien und Israel.
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1994
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Israel zieht seine Truppen aus Jericho ab.
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28.09.1995
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Die Selbstverwaltung der Palästinenser wird auf das
Westjordanland ausgedehnt.
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04.11.1995
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Yitzhak Rabin wird von jüdischen Extremisten erschossen.
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Ende 1995
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Israel zieht seine Truppen aus dem Westjordanland ab.
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In den folgenden Jahren kommt es immer wieder zu Drohungen und
Attentaten zwischen Israelis und Palästinensern.
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