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Die Kykladen

 

Die Inselgruppe der Kykladen umfasst etwa 210 Inseln, von denen nur 19 über eine Größe von mehr als zehn Quadratkilometer verfügen. Die kleinsten Eilande sind unbewohnt.

Im Altertum wurden die Inseln wegen ihres Reichtums und ihrer Fruchtbarkeit die „Perlen von Hellas“ genannt. Heute ragen sie als kahle Felsen aus dem Meer empor und sind – nicht zuletzt, weil sie ihre ursprünglichen Wälder verloren habe – wasserarm und überwiegend unfruchtbar. In den Tälern werden unter Ausnutzung jedes Stückchen Bodens Obst, Wein und Gemüse angebaut und zum Teil exportiert.

Dank ihrer Schönheit und des unvergleichlich hellen ägäischen Lichts, durch ihr angenehmes Klima und die geringen Niederschläge sind die Kykladen ideal für geruhsame Ferien.

 Die Kykladen sind leicht von Piräus aus zu erreichen, liegen sie doch praktisch vor der Haustür von Athen. Aus diesem Grund sind sie auch die am meisten besuchten griechischen Inseln. Trotzdem gibt es immer noch Möglichkeiten dem großen Ansturm zu entrinnen, auch in der Hauptsaison.

 

Vom Flugzeug aus kann man erkennen, dass jede Kykladeninsel nur der Gipfel eines versunkenen Berges ist und alle Inseln zu einer zusammenhängenden Bergkette gehören. Auch wenn man es schon wusste, ist dieser Anblick immer wieder atemberaubend. Die mit Wasser bedeckten Erhebungen zeichnen sich im Meer grünlich ab, die unter Wasser liegenden Täler tiefblau.

Einige der Gipfel waren einmal die Kraterränder von Vulkanen. Seit Jahrtausenden kennen die Menschen hier das dumpfe Grollen der Erde, dass ihnen jederzeit alles nehmen kann. Aber manchmal passiert es auch, dass vom Grund des Meeres eine neue Insel aufsteigt. Niemand weiß, warum und niemand weiß, für wie lange.

 

Klimatabelle Mykonos

 

Tages-

raturentempe

Wasser-

temperaturen

Sonnenschein-

dauer

Regentage

April

19°

17°

8

3

Mai

23°

19°

10

2

Juni

27°

21°

11

1

Juli

29°

23°

12

0

August

29°

24°

12

0

September

26°

23°

10

1

Oktober

22°

22°

7

5

November

19°

20°

6

6

 

 

Amorgos          Anafi          Andros         Antiparos         Delos

Donoussa          Folegandros         Ios         Iraklia          Kea

Kimolos         Koufonissi         Kythnos       

 

 

Amorgos

 

Größe 121 km²          Höhe 822 m          Einwohner ca. 1.600          Inselhauptstadt Kastro

Amorgos liegt östlich von Naxos und ist die östlichste der Kykladeninseln. Die Südostküste der Insel ist steil, die Nordwestküste sanfter. Insgesamt hat die Insel wenig Ackerland. Sie liegt immer noch etwas abseits vom großen Ferienbetrieb und ist wohl das Richtige für diejenigen, die eine „kykladische“ Kykladeninsel suchen. Wer es liebt, auf einsamen Elsepfaden über die Höhen zu wandern, der ist hier richtig.

In der Antike befanden sich auf Amorgos die Siedlungen Minoa bei Katapola (Reste eines Apollontempels), Arkesine im Südwesten und Aigiale im Nordwesten.

 

Sehenswert

Das Kloster Panagia Chrysoviotissa wurde in die Spalte einer steilen Felswand an der Südküste gebaut. Die Klosterburg hat kostbare Ikonen aus dem 11. Jahrhundert und bietet einen traumhaften Blick über die südliche Ägais mit den Inseln Astypalaia, Anafi und Santorin.

Reste der antiken Stadt Minoa oberhalb vom Haupthafen Katapola mit der Panagia-Katapoliani-Kirche, die auf dem Gelände eines Apollontempels erbaut wurde.

Reste vom antiken Arkesine findet man beim heutigen Arkessini, einem typischen Kykladendorf mit weißen kubischen Häusern.

Die Stadtmauer der dritten antiken Stadt, Aigiali, findet man oberhalb von Tholaria. Der Name lebt im nahegelegenen Aigiale, dem zweiten Hafen der Insel, weiter.

 

Empfehlenswerte Strände

Am Hafen Katapolo befindet sich ein guter Sandstrand.

Beim zweiten Hafen der Insel, Aigiale, gibt es fantastische Sandstrände, die man allerdings am besten von See her erreicht.

Kleinere Strandflächen gibt es im Südwesten der Insel.

 

Verkehrsverbindungen

Fährverbindungen bestehen u.a. nach Piräus, Naxos, Paros und Santorin.

 

 

Anafi

 

Größe 38 km²          Höhe 582 m          Einwohner ca. 260          Inselhauptstadt Chora

Anafi, die südöstlichste der Kykladen, wirkt von weitem wie ein von Kyklopenhand ins Meer geschleuderter Felsbrocken. Die Sage erzählt, dass Apollon die Insel aus dem Meer aufsteigen ließ, um die in Seenot geratenen Argonauten zu retten. Auch diese Insel war seit der Antike besiedelt, wie sich durch zahlreiche Funde belegen lässt.

Die nach Art eines Amphitheaters angelegte Inselhauptstadt Chora befindet sich im Zentrum der Insel. Es gibt auf Anafi nur wenige Privatzimmer, die oft ausgebucht sind.

 

Sehenswert

Einen Besuch wert ist das Kloster Panagia Kalamiotissa aus dem 18. Jahrhundert, das über den Fundamenten eines Apollontempels errichtet wurde.

In der Nähe der Inselhauptstadt Chora findet man eine venezianische Festung und die Agios Athanassios Kirche.

 

Empfehlenswerte Strände

Anafis Strände sind meist menschenleer, sandig im Süden und eher steinig im Norden.

 

Verkehrsverbindungen

Fährverbindungen bestehen u.a. nach Santorin und Piräus (in unregelmäßigen Abständen).

 

 

Andros

 

Größe 380 km²          Höchster Berg Petalon (994 m)          Einwohner ca. 9.000          Inselhauptstadt Andros

Andros wirkt auf den ersten Blick schroff und unfruchtbar. Wer jedoch die Insel betritt, wird zwischen den abweisenden Bergketten wasserreiche, fruchtbare Täler entdecken. Ganz untypisch für eine Kykladeninsel wachsen hier viele Bäume und Sträucher und eine intensive Landwirtschaft ist möglich.

Andros ist eine Fortsetzung des Höhenzuges Euböa und als zweitgrößte und nördlichste Kykladeninsel fast ebenso fruchtbar. Andros Südwestküste ist steil, die Nordostküste sanfter und durch Buchten gegliedert.

Die Inselhauptstadt Andros oder Chora liegt an der Ostküste, bewacht von einer verfallenen venezianischen Festung. In Andros-Stadt findet man prächtige Patrizierhäuser alter Reederfamilien neben schlichten weißen Kykladenhäusern. Gewundene Gässchen und Arkadengänge führen zu eindrucksvollen Kirchen und malerischen Plätzen.

Haupthafen der Insel ist Gavrio an der Westküste. Auf einem gut augebauten Straßennetz kann man von hier aus die Insel erkunden.

 

Sehenswert

Auf dem Gelände der venezianischen Festung bei Andros-Stadt steht die byzantinische Palatiani-Kirche aus dem 13. Jahrhundert.

Taxiarchenkirche (12. Jh.) bei Messaria

Zoodochou-Pigis-Kloster (14. Jh.) bei Batsi

Beim Mönchskloster Agios Nikolaos bei Apikia (17. – 18. Jh.) entspringt die Mineralquelle Sariza.

Panachrantou-Kloster (10. Jh.) bei Falika und nördlich vom Dorf die Burg Apano Kastro.

Beim antiken Andros, südlich von Gavrio bei Paläopolis. findet man noch Reste der Stadtmauer und der alten Agora (Markt). Der antike Hafen liegt unter Wasser.

Südlich von Paläopolis liegt Zagora, eine der bedeutendsten geometrischen Siedlungen in Griechenland.

 

Empfehlenswerte Strände

Nimborio

Paraporti

die Bucht von Ormos Korthiou

Batsi

Gavrio

Vitali

 

Verkehrsverbindungen

Fährverbindungen bestehen u.a. zur Insel Tinos und nach Rafina auf dem Festland (östlich von Athen). Andros ist eine der wenigen Inseln, die nicht von Piräus aus angelaufen werden.

 

 

Antiparos

 

Größe 35 km²          Höhe 300 m          Einwohner ca. 500          Inselhauptstadt Antiparos

Antiparos, die Insel der Krakenstecker, ist von ihrer großen Schwester Paros nur durch einen schmalen Meeresarm getrennt. Wegen der landschaftlichen Schönheit, insbesondere der weißen Sandstrände am grünblauen Meer, ist Antiparos ein beliebtes Ausflugziel.

Die Inselhauptstadt Antiparos, der einzige Ort der Insel, liegt unterhalb einer verfallenen Burg aus dem Mittelalter. Die wenigen Pensionen und Privatunterkünfte am Ort sind in der Hauptsaison meist ausgebucht.

Rund um Antiparos liegen noch zahlreiche von Wildkaninchen bevölkerte Inselchen. Auf Despotiko und Saliangos fand man Reste menschlicher Siedlungen aus der Jungsteinzeit.

 

Sehenswert

Die nach der St.-Johannes-Kirche am Eingang benannte, beleuchtete Tropfsteinhöhle im Süden der Insel.

 

Empfehlenswerte Strände

Wer gut zu Fuß ist, findet auf Antiparos menschenleere Sandbuchten zum Baden.

 

Verkehrsverbindungen

Eine Fährverbindung gibt es nur nach Paros.

 

 

Delos

 

Größe 3,5 km²          Höchster Berg Kynthos (113 m)          Einwohner keine

Delos ist das Zentrum der Kykladen, die als Ring (kyklos) um die Insel herum gruppiert sind. Vom 113 m hohen Kynthos kann man die kleine Felseninsel, auf der so gut wie nichts wächst, von Küste zu Küste überblicken. Bei klarer Sicht sieht man auch die Kykladeninseln Mykonos, Tinos, Naxos, Paros und Syros.

In der Antike war Delos der religiöse Mittelpunkt des ägäischen Raums. Heute stellt die unbewohnte, aus Gneis, Granit und Schiefer bestehende Insel das größte und interessanteste Ausgrabungsgebiet der Kykladen dar. Man erreicht Delos täglich mit dem Boot von Mykonos aus (30 Minuten).

Über die Entstehung der Insel berichtet eine griechische Sage: Zeus hatte sich in die Nymphe Delos verliebt. Als Hera von der Beziehung erfuhr, floh Delos, da sie den Zorn der als eifersüchtig bekannten Göttin fürchtete. Aus Delos wurde ein Stern, der schließlich ins Meer fiel. Zur Strafe für ihre Flucht, ließ Zeus sie als unfruchtbare, trockene Scholle auf dem Meer treiben.

Das Schicksal der Insel setzt sich in der Legende von Leto fort, einer weiteren Geliebten des Zeus. Auch sie wurde von der eifersüchtigen Hera verfolgt. Poseidon gewährte der schwangeren Geliebten seines Bruders auf der schwimmenden Insel Delos Zuflucht. Er befestigte die Insel mit vier Diamantsäulen am Meeresgrund. Leto gebar hier die Zwillinge Artemis und Apollon, den Gott des Lichts, der Weisheit und der Dichtkunst. Durch diese Ereignisse galt die Insel fortan als heilig. Sie wurde eine der Hauptverehrungsstätten für Apollon, religiöses Zentrum des ägäischen Raums und Nationalheiligtum der Griechen.

Seit dem Ende des 3. Jahrtausends war Delos besiedelt. Der Apollonkult entstand vermutlich um 1000 v. Chr.

Im 7. Jh. v. Chr. kommt Delos unter den Schutz von Naxos und entwickelt sich zum kulturellen und wirtschaftlichen Mittelpunkt des Inselreiches. Durch den rasanten Aufschwung wird der Neid der Athener geweckt, die versuchen Einfluss auf die Insel zu gewinnen. Ein willkommener Anlass dafür ist die Sage, dass Theseus bei seiner Rückkehr aus Kreta hier den kulturellen „Kranichtanz“ einführte und die sogenannten „Delien“ stiftete. Die „Delien“ waren Spiele, die alle fünf Jahre zu Ehren von Apollon abgehalten wurden.

477 v. Chr. tritt Delos dem Attisch-Delischen Seebund bei, dem auch die übrigen Kykladen, Euböa, Chalkidiki und die kleinasiatischen Küstenstädte angehören. Delos verwaltete die Kasse dieses Bundes, in die jede Stadt und jede Insel einen Beitrag für die gemeinsame Verteidigung zu entrichten hatte.

454 v. Chr. verlegt Athen, angeblich aus Sicherheitsgründen, die angesammelten Schätze in den Parthenon auf der Akropolis und beraubt Delos damit jeder politischen Einspruchsmöglichkeit. Delos steht damit, wie die übrigen Mitglieder des Seebundes, in einem Abhängigkeitsverhältnis zu Athen.

Aufgrund der Neueinrichtung der „Delien“ 425 v. Chr., zu denen Athen immer eine hundertköpfige Gesandtschaft schickt, verlangt Athen eine „Reinigung“ der Insel. Fortan ist es verboten auf Delos zu gebären und zu sterben. Die alten Gräber werden auf die Nachbarinsel „Rheneia“ (heute Megali Delos = Groß Delos) gebracht, Schwangere und Sterbende nach dort verwiesen. Dadurch ist die Bildung einer eigenständigen Stadt auf Delos erschwert.

314 v. Chr. befreien die Makedonier Delos von der attischen Vorherrschaft. Delos erlebt eine Blütezeit, die auch während der ägyptischen, rhodischen und schließlich römischen Oberhoheit anhält.

168 v. Chr. erklärt der römische Senat Delos auf Drängen der römischen Kaufleute, die sich seit 250 v. Chr. auf der Insel niedergelassen haben, zum Freihafen, um die rhodische Konkurrenz auszuschalten. Damit ist der Grundstein zu weiterem Reichtum gelegt. Der Warenverkehr mit den umliegenden Ländern wickelt sich fortan über den hiesigen Hafen ab. Reeder und Kaufleute aus aller Welt kommen nach Delos. Ein eigenes Stadtviertel mit Heiligtümern für die fremdländischen Gottheiten entsteht und auch ein florierender Sklavenmarkt.

146 v. Chr. setzt nach der Zerstörung Korinths für kurze Zeit ein noch gewaltigerer Aufschwung ein.

88 v. Chr. lässt Methridates VI., König von Pontus, Delos plündern

69 v. Chr. wird es von in seinen Diensten stehenden Seeräubern völlig. zerstört. Die Trümmer werden zum Teil von den Bewohnern der umliegenden Inseln als Baumaterial verwendet.

 

Sehenswert

Delos ist eine Museumsinsel mit einzigartiger Ausgrabungsstätte. Man erreicht die Insel mit dem Boot von Mykonos aus in 30 Minuten.

Von Westen her betritt man das Ausgrabungsgelände. An dieser Stelle befand sich im Altertum der Heilige Hafen. Eine Prachtstraße („Heilige Straße“) führt hinauf zu den Tempeln. Altären und Schatzhäusern im Heiligtum des Apollon. Von vier Apollon-Tempeln sind noch Reste vorhanden.

Im Osten befindet sich das Stierheiligtum, eine Stiftung des makedonischen Königs Demetrios. Es war der Aufbewahrungsort eines Apollon geweihten Schiffes, wohl zum Gedenken des Seesieges der Makedonier über die Ptolemäer (246 v. Chr.).

Im Nordwesten kommt man zum ionischen Artemis-Tempel, der die Reste eines älteren, wohl mykenischen Heiligtums einer weiblichen Gottheit überdeckt.

Hier befindet sich auch die Säulenhalle mit Resten des über 48 Fassadensäulen angebrachten Frieses. Etwa in der Mitte der Halle erblickt man das halbkreisförmige, aus mykenischer Zeit stammende Grab der Jungfrauen Arge und Opis, die Leto bei ihrer Niederkunft geholfen haben sollen.

Ebenfalls im Norden befand sich der Heilige See. In der Antike schwammen hier die Schwäne des Apollon und die heiligen Gänse der Leto. Der See wurde 1926 wegen Malariagefahr zugeschüttet, das Gelände ist heute von einer Mauer umgeben.

Die Löwenallee mit ihren monumentalen Tierstatuen schließt sich im Norden an. Sie wurden im 7. Jhr. v. Chr. aus naxischem Marmor gefertigt. Vier Löwen sind weitgehend erhalten.

Es flogt die Agora der Ithaliker, errichtet Ende des 2. Jh. für die römischen Kaufleute.

Das Museum auf Delos birgt eine der wichtigsten Sammlungen archaischer Werke.

 

 

Donoussa

 

Größe 14 km²          Höhe 383 m          Einwohner ca. 100

Donoussa ist eine kleine Insel mit ganz eigenem Charakter, ein Zufluchtsort für jeden, der Abgeschiedenheit und Stille sucht. Kahl und schroff ragen die windgepeitschten, zerklüfteten Felsen aus dem Meer auf. Mit ihrer wildromantischen Schönheit zieht die Insel nur wenige Liebhaber an. Komfort darf man hier nicht erwarten. Winzige Dörfer, einfache Fremdenzimmer, dafür aber schöne Sand- und Kieselstrände. Ein besonderer Anreiz für einen Urlaub auf Donoussa ist die Gewissheit weitab vom Trubel der Zivilisation zu sein.

So abgelegen Donoussa auch sein mag, findet man doch auch hier Spuren menschlichen Lebens aus prähistorischer Zeit.

 

 

Folegandros

 

Größe 32 km²          Höhe 415 m          Einwohner ca. 600          Inselhauptstadt Folegandros

Folegandros ist eine kleine, steinige Insel zwischen Sikinos und Milos. Die gigantischen Felsformationen und sandigen Buchten sind Ziel so vieler Individualisten, dass die Insel im Sommer (Juli/August) meist aus allen Nähten platzt.

Touristen kommen über den malerischen Hafen Karavostassis auf die Insel. Die Inselhauptstadt Chora (amtl. Folegandros) liegt in der Mitte der Insel und ist eines der schönsten und urigsten Kykladendörfer. Im mittelalterlichen Teil um die Burg (Kastro) sind die Häuser so aneinander gebaut, dass sie nach außen eine Wehrmauer bilden.

In römischer Zeit war Folegandros ein Verbannungsort.

 

Sehenswert

Einen Besuch wert ist die Chrissospilia-Höhle im Norden mit Stalagmiten und Stalktiten.

In den kleinen Siedlungen von Apo Meria wird am 27. Juli zu Ehren des Heiligen Panteleimon ein buntes Volksfest gefeiert.

 

Strände

Livadi

Bucht von Angali

Bucht von Agios Nikolaos

Kleine Strände beim Hafen von Karavostassis

Viele Strände sind nur zu Fuß oder per Boot zu erreichen, z.B. Agios Georgios im Nordosten (unbedingt Trinkwasser mitnehmen).

 

Verkehrsverbindungen

Fährverbindungen bestehen nach Santorin, Milos, Paros, Mykonos und Skikinos.

 

 

Ios

 

Größe 108 km²          Höchster Berg Agios Ilias (735 m)          Einwohner ca. 1.600          Inselhauptstadt Ios

 

Ios ist eine der kleineren Kyklandeninseln. Auf den ersten Blick eine kahle und unwirtliche Insel, trotzdem zieht Ios im Sommer zahlreiche Touristen an. Besonders junge Leute gehören zur Fangemeinde der Insel. Nicht selten halten sich im Sommer 10.000 Urlauber gleichzeitig auf der Insel auf.

Ios nimmt für sich in Anspruch, dass auf dem Berg Agios Ilias das Grab Homers zu finden ist.

Eine Attraktion ist die Inselhauptstadt Ios (auch Chora). Viele weiße Häuser ziehen sich einen Felshügel hinauf. Prunkstück des Ortes ist eine Kirche mit dunkelblauer Kuppel. In Chora ist jede Nacht Party. Unzählige Tavernen, Discos und Bars drängen sich in dem kleinen Ort. Für Ruhe suchende Reisende kein empfehlenswerter Aufenthaltsort. Böse Zungen behaupten: Der typische Ios-Urlauber schläft tagsüber am Strand seinen Rausch vom nächtlichen Disko-Besuch aus.

 

Sehenswert

Einen Besuch wert sind die Kirchen Ekaterini, Prodromos und Agli Anargiri.

Auf einem Hügel liegt eine mächtige Burg aus dem Mittelalter und die Windmühlen, ein Wahrzeichen von Ios.

Bei Agia Theodoti findet man einen hellenistischen Wehrturm und die Reste eines römischen Aquädukts.

Bei Psathi gibt es eine Tempelruine zu besichtigen,

bei Paläokastro ein verfallenes venezianisches Kastell und

bei Plakoto einen eingestürzten Wehrturm aus hellenistischer Zeit.

In Ios-Stadt gibt es ein Archäologisches Museum und ein Museum für Moderne Kunst in Kolitsani.

 

Empfehlenswerte Strände

Die schönsten Strände sind:

Milopotamos (unterhalb von Ios-Stadt), etwa 1 km langer Strand, der im Sommer brechend voll ist, denn hier halten sich fast alle Ios-Urlauber auf.

Etwas ruhiger ist es am feinsandigen Strand von Maganari. Maganari ist nur mit dem Boot zu erreichen (1 Stunde Fahrzeit).

Kolitzani (unterhalb von Ios-Stadt)

Koumbara (westlich von Ios-Stadt)

Valmas (südlich von Gialos)

 

Verkehrsverbindungen

Fährverbindungen bestehen u.a. nach Piräus, Kreta, Santorin, Naxos und Paros.

 

 

Iraklia

 

Größe 117 km²          Höhe 419 m          Einwohner ca. 100

Iraklia ist eine Insel der „Kleinen Ost-Kykladen“. Diese Inseln locken mit ihrer wildromantischen Schönheit und der Abgeschiedenheit von der Zivilisation, die man hier für ein paar Wochen genießen kann. Viel Komfort darf man nicht erwarten, aber einsame Sandstrände. Eine Insel, wie gemacht für Robinsonaden.

Auf Iraklia kann man die sehenswerte Ai-Gianni Tropfsteinhöhle besuchen. Auf der Insel wurden Siedlungsspuren aus der kykladischen Epoche gefunden.

 

 

Kea

 

Größe 130 km²          Höhe 570 m          Einwohner ca. 1.700          Inselhauptstadt Ioulis

Auf Kea, dem antiken Keos vor der Südostspitze Attikas geht es noch recht ruhig zu. Da es praktisch vor der Haustür Attikas liegt, verbringen viele Athener ihr Wochenende hier. Die Insel ist ein Hochplateau, auf deren höchster Erhebung die Hauptstadt Ioulis mit einer einst starken Befestigung liegt. Die Inselhauptstadt ist auf den Ruinen der antiken Stadt Ioulis erbaut. in den engen verwinkelten Gassen der Stadt gibt es keinen Autoverkehr. Fahrzeuge müssen auf einem Parkplatz vor der Stadt stehen gelassen werden. Vom ehemaligen Standort der Akropolis, „Kastro“, aus, hat man einen weiten Blick bis zu den Attika vorgelagerten Inseln.

Der Hafenort Korissia in der Agios Nikolaos Bucht an der Westküste ist einer der sichersten Naturhäfen des Mittelmeerraums. Um Korissia herum bildet sich der Kern eines aufblühenden Feriengebietes.

Im Altertum gab es auf der Insel vier Stadtstaaten: Livadi, Ioulis, Kartala und Poiiessa.

 

Sehenswert

Auf der Halbinsel Agia Irina in der Bucht von Korissia wurde eine frühgriechische Siedlung aus der Zeit um 3000 v. Chr. freigelegt.

2 Kilometer nordöstlich von Ioulis steht der Löwe von Kea. Eine sechs Meter lange, aus einem Felsen gehauene Monumentalskulptur eines Löwen. Die Sage erzählt, dass der Löwe die Nymphen vertreiben sollte, die nach Kea kamen und die Männer für sich beanspruchten.

Beim Kloster Agia Marina steht ein hellenistischer Rundturm.

In der Polesbucht im Südosten findet man die Reste des antiken Karthäa.

 

Empfehlenswerte Strände

Sikamia-Bucht an der Ostküste

Ormos Pisses und Koundouros im Südwesten der Insel.

 

Verkehrsverbindungen

Die wichtigste Fährverbindung besteht nach Lavrio in Attika (bei Kap Sounion), außerdem nach Rafina und Piräus.

 

 

Kimolos

 

Größe 36 km²          Höhe 397 m          Einwohner ca. 700          Inselhauptstadt Kimolos

Kimolos liegt nordöstlich von Milos, nur durch einen Meeresarm von der bekannten Ferieninsel getrennt. Kimolos ist eine bergige Insel, geprägt von weißen Kreidesteinvorkommen, die hier schon im Altertum abgebaut wurden.

Kimolos ist seit mykenischer Zeit besiedelt, wie Funde bei Ellinika im Südwesten und auf Agios Andreas bezeugen. Jahrhunderte später war die Insel als Piratennest bekannt und gefürchtet. Kimolos Schicksal war immer eng mit der großen Nachbarinsel Milos verknüpft. Milos kann von Kimolos aus in Tagesausflügen erkundet werden.

 

Sehenswert

Festungsanlage in der Inselhauptstadt Kimolos (auch Chora). Die Häuser des inneren Ringes sind so aneinandergebaut, dass sie nach außen eine Wehrmauer mit Luken, Schießscharten und nur wenigen Eingangtoren bilden.

Bei Prassa im Norden der Insel gibt es schwefelhaltige Heilquellen.

 

Verkehrsverbindungen

Kimolos ist über Milos zu erreichen.

 

 

Koufonissi

 

Größe 4 km²          Höhe 114 m          Einwohner ca. 300

Koufonissi ist eine touristisch aufstrebende Fischerinsel und gehört zu den „Kleinen Ost-Kykladen“. Auf diesen wildromantischen Inseln wechseln sich schroffe, zerklüftete Küsten mit bezaubernden, einsamen Sandstränden ab. Sie stehen hoch in der Gunst bei Urlauber, die für ein paar Wochen die Zivilisation hinter sich lassen wollen.

Auch Koufonissi ist schon lange besiedelt. Beim Sandstrand Finikas und auf Kato Koufonissi hat man Siedlungsreste aus hellenistischer und römischer Zeit gefunden.

 

 

Kythnos

 

Größe 99 km²          Höchster Berg Profitis Ilias (326 m)         Einwohner ca. 1.600          Inselhauptstadt Kythnos

Kythnos ist einer der schönsten Inseln der westlichen Kykladen, mit typischer Architektur, schmalen Gassen und vielen Kirchen. Die felsige Küste wird unterbrochen von bezaubernden Sandstränden mit kristallklarem Wasser. Auf Kythnos gibt es zwei Thermalquellen, wegen dieser Quellen wird die Insel auch Thermis genannt.

Obwohl Kythnos nicht weit entfernt ist von Piräus und Kea, findet man hier Abgeschiedenheit und Stille.

 

Sehenswert

An der Ostküste in Loutra, 5 km von Kythnos, gibt es eine kleine Badeanlage mit zwei Thermalquellen zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen.

Tropfsteinhöhle bei Dropsis.

Mauerreste der antiken Stadt Kythnos findet man bei Evreokastro an der Westküste. Evreokastro wurde zur Zeit der Perserkriege gegründet und war bis zu Römerzeit bewohnt.

 

Empfehlenswerte Strände

Einladende Sandstrände gibt es am Hafenort Merichas, bei Episkopi, Flambouria, Loutra und Agios Stefanos.

 

Verkehrsverbindungen

Fährverbindungen bestehen u.a. nach Piräus und Kea.